0x1b - ESCAPE
HTML PDF Postscript
 Fotos zum anfassen 
Fotografieren Geschrieben von Beat Rubischon (Link) am Donnerstag, 6. Juni 2013, 08:33
aus dem *wow-effekt* dept.

Bilder auf Papier sind etwas Besonders, vielleicht gerade in der heutigen Zeit mit Bilderfluten auf dem Web und in der E-Mail. Ich bin mir dessen bewusst, fabriziere sporadisch Glückwunschkarten und schleppte gerade eben erst einen kleinen Drucker in die Pampas.

Trotzdem, ich war furchtbar gespannt auf das Paket, welches gestern Abend in meine Hände gelangte. Hatte tierisch Bammel, dass es in die Hosen gehen würde - meine Auseinandersetzung mit der Technik über die letzten Jahre hat mir gezeigt, was alles schiefgehen kann. Und im Gegensatz zu Bits kosten Atome Geld, Rückgabe ausgeschlossen...

Nach dem Auspacken war ich völlig von den Socken. Mein erstes Fotobuch! Blätterte darin herum, freute mich über die Bilder. Ich hatte am richtigen Ort geklickt, die Farben passten. Die Aufmachung könnte edler sein, hätte aber im aktuellen Fall zu lange gedauert. Gestalterisch liesse sich sicher noch das Eine oder Andere machen, Sonntagabend um 23:99 ist doch eine suboptimale Zeit, um Bilder zusammenzustellen. Ich habe definitiv noch Verbesserungspotential. Auch gut, wäre ich perfekt hätte ich keine Steigerungsmöglichkeit :-)

Merke, die Druckservices kalibrieren ihre Printer auf sRGB und liefern verlässliche Farben trotz der Tatsache, dass die ICC Profile unterwegs ignoriert werden.

Die Freude hat mich motiviert. Seit April schieben ich einen Wunsch einer lieben Freundin nach einem Bild an der Wand vor mich hin. Unschlüssig, ob das gut kommen kann, ob ich das meinerseits richtig vorbereiten würde, um ein gutes Resultat zu bekommen. Vor 25 Jahren fehlten mir noch diese Selbstzweifel und ich fabrizierte einige grosse 50x70 Poster, welche lange im Treppenhaus meiner Eltern hingen. Jetzt ist die Skepsis weg, ich weiss dass es klappen kann! Das Schlimmste, was mir jetzt noch passieren kann, ist das Ausgehen der leeren Wände ;-)

Permalink